Jugendarbeit

Nachkonfifreizeit/ Segelfreizeit 2017

Abtauchen kannst Du woanders! 

28.7.-04.08.2017 (1. Woche der Sommerferien)

Eine Freizeit die Konfirmanden des Jahrgangs 2017 aus Sulzbach-Rosenberg und Poppenricht, deren Freunde und Bekannte

Es sind noch Plätze frei. Gerne können auch Jugendliche von 13-15 Jahren mitfahren.

Abenteuer

Segeln bedeutet, dem Abenteuer entgegen zu fahren. Aktiv werden, zusammenarbeiten, Vertrauen haben. Die Kunst, den Motor nicht zu gebrauchen. Einen spektakulären Sternenhimmel genießen, die Natur entdecken, sich sonnende Seehunde auf´ einer Sandbank, das Rauschen der Wellen und die Stille der Nacht.

 

 

 

 

 

  Anmeldung:

   Bitte schriftlich an:

   Evangelische Gemeindejugend Sulzbach-Rosenberg

   Sabrina Schmidt (Tel.: 891153, Fax.:891190)

 

 

 

 

Dekanatsjugend baut Kirche am Knappenberg

Auch Mitarbeiter/innen unserer Kirchengemeinde sind daran beteiligt! Die SRZ berichtete in ihrer Ausgabe vom 13.08.2016 auf Seite 31:


 

Kanutour 2016

       

 

 

Segelfreizeit 2015

Die SRZ berichtete in ihrer Ausgabe vom 09.06.2015:

Den ganzen Artikel können Sie in der Online-Ausgabe nachlesen unter:

http://www.onetz.de/sulzbach-rosenberg/lokales/auf-dem-meer-ist-wasser-knapp-d1059768.html

 


 

Segelfreizeit 2015

Segelfreizeit der Konfirmanden 2015 – Von U. Markert

 
Fön? Duschen? Glätteeisen?
...das waren drängende Fragen, die sich beim ersten Blick ins Schiff gestellt wurden, mit dem die Konfirmanden aus Sulzbach, Rosenberg und Poppenricht vom 22.-29.05.2015 in Holland, im Ijssel- und im Wattenmeer unterwegs waren. Der Platz unter Deck in den Kajüten war sehr knapp. Das war bekannt.
 
 
Aber dass er so knapp war, das konnte man sich erst vorstellen, als man es sah. Bevor aber ein falscher Eindruck entsteht: Es war auch egal. Denn in den Kajüten hielten sich die Teilnehmer des Törns eh nur sehr selten auf. Und wenn, dann hatten sie die Augen zu.
 

Eigentlich ging das Erlebnis für die Betreuer (in alphabetischer Reihenfolge)  Marleen Aures, Chiara Markert, Uwe Markert, Tassilo Pitrasch, Dominik Raith, Christian Ritter und Sabrina Schmidt, ja schon am Freitag beim Aldi am Krötensee los, als die Verpflegung für die Reise eingekauft wurde.

Am Abend gegen 23 Uhr startete  die Reise am Dultplatz. Ein Bus der Fa. Kugler holte uns ab und über 1000 km Fahrt nach Holland lagen vor der Gruppe. Über Frankfurt und das Ruhrgebiet ging die Reise ohne größere Verzögerungen an die Nordsee. Ein erster Stadtbummel durch Makkum überbrückte die Zeit, bis zum An-Bord-Gehen und der Einweisung in Knoten, Wind und Segelkurs, da der Bus viel zu früh angekommen war.
 
 
Die erlebnispädagogische Freizeit unter der Leitung von Diakonin Sabrina Schmidt und Pfarrer Uwe Markert fand auf zwei Schiffen statt, das speziell für Gruppen ausgebaut und eingerichtet ist. Unter der Obhut eines Skippers mit Matrosen, fahren seit Anfang der siebziger Jahre diese ursprünglichen Frachtschiffe, komfortabel umgebaut, voller Stolz auf holländischen Gewässern. So konnten die Schüler, neben dem Lernen, Sehen und Erfahren von neuem Wissen über Land und Leute, sich auch in unterschiedlichsten Situationen kennen lernen, das Segeln und Steuern ausprobieren, baden, kochen und miteinander fast eine Woche verbringen – und sie mussten mit anpacken: Segel ausrollen, hochziehen, umsetzen, herunter lassen und am Abend wieder verstauen. Fender in Schleusen und im Hafen anbringen und einholen. Koch- und Küchendienst, Einkaufen und Müll wegtragen. Es gab an Bord immer etwas zu tun.
 
Ausführlich konnten sie das Gefühl von Wasser und die Kraft des Windes auf dem Ijssel- oder Wattenmeer erleben. Die Route, die das Schiff nahm, ging von Makkum im Norden der Niederlande zunächst auf´s Wasser. Ziel der ersten Fahrt am Nachmittag war die Sandbank „Richel“. Der Anker wurde geworfen und ein wenig später lag das Boot auf dem Trockenen. Es war „Trocken gefallen“. Man befand sich mitten im riesigen Naturschutzgebiet „Waddenmeer“, seit 2009 UNESCO-Weltnaturerbe. Wir bekamen einen Eindruck von dieser Insel, die unzähligen Vögeln Rastplatz und Nahrung bietet auf ihrer Reise von Sibirien nach Afrika und zurück. Vögel waren in diesen Tagen zwar keine da, aber dafür Seehunde, die sich ausruhten. So lange, bis der Hund des Skippers meinte, er würde sie erwischen. Das war natürlich hoffnungslose Fehleinschätzung. Dafür brachte es ihm aber Riesenärger mit seinem Herrchen ein, der diesen eigenmächtigen Ausflug in einem Naturschutzgebiet nicht gutheißen konnte.
Nach einer Nacht auf See (das eine Boot überstand die Nacht wohlbehalten mit Ankerwache, das andere ohne...) ging es nach Vlieland, eine der größeren friesischen Inseln. Am Abend standen Gruppenspiele am Strand auf dem Plan.
 
 
Aber mit Hindernissen: Die Rosenberger und Poppenrichter kapierten die Spiele der Christuskirche nicht so recht. Die aber waren sehr geduldigt und änderten die Planung.
Auf Vieland war es schon unübersehbar, dass die Insel vom Tourismus lebt, mit Naturschutz kämpft und die Ursprünglichkeit bewahren will. Acker- und Weideflächen, Siedlungen und Straßen werden überall mit mächtigen Deichen geschützt, damit die See sich nicht zurückholt, was der Mensch ihr abgerungen hat.
 
 
Am Montag, 25.05.2015, fuhren wir nach Terschelling. Eine Wanderung in den Dünen zum Denkmal der vermissten Seeleute, zum Aussichtspunkt und ein Besuch in der Disco rundete den Tag ab. 
Der Dienstag brachte uns die längste Segeltour. Es ging nach Texel. 7 Stunden arbeiteten wir an Deck, vertieften unsere Segelkenntnisse und stellten am Abend nach 1 Stunde Vorsprung zufrieden fest: Spiele kapieren sie nicht, aber die besseren Segler kommen aus Rosenberg und Poppenricht!
 
 
Am Mittwoch blieben wir auf der Insel, liehen uns Räder und radelten zum Ecomare, in dem neben des Erarbeitung von ökologischem Wissen die Pflege von aufgegriffenen Seehunden und Grindwalen im Mittelpunkt steht.
 
 
Am Donnerstag neigte sich die Fahrt schon dem Ende zu. Am großen Abschlussdeich ging es entlang. 32 km lang und 90 Meter breiter Beton trennen das Ijsselmeer von der Nordsee und haben einen nicht unerheblichen Anteil am Hochwasserschutzkonzept der Niederlande.
 
 
Als unser Zweimaster die Schleuse passierte, wurde der Autoverkehr auf der vierspurigen Autobahn zwischen Amsterdam und Harlingen angehalten und die Brücke beiseite geschwenkt. Wir legten in Stavoren an. Hier war ein geeigneter Platz, um am Lagerfeuer das nahe Ende der Segelreise zu würdigen.
 
 
Beim Segeln und an den gemeinsam gestalteten Abenden bot sich die Gelegenheit, die Teilnehmer in einer besonderen Umgebung zu erleben, Beziehungen zu festigen, auszubauen oder neue Kontakte zu knüpfen. Durch die räumliche Begrenztheit und nicht unendlich zur Verfügung stehenden Wasser und Strom wurde ihr Blick auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben gelenkt. 
 
 
Ziel der Freizeit war die Förderung der sozialen Kompetenz und die Stärkung der Persönlichkeit, die im Respekt vor anderen konkret wird. Das ist ein zutiefst christlicher Wert, der das Zusammenleben auf Schiff prägte.
 
 
 
 

Geschäftsbedingungen der Evangelischen Gemeindejugend

§1 Es werden nur schriftliche Anmeldungen berücksichtigt. Nach der Anmeldung bekommen Sie telefonisch, oder per Mail die Anmeldung bestätigt, damit kommt ein Reisevertrag zu Stande. Als schriftliche Anmeldebestätigung gilt der Teilnehmerinformationsbrief, den wir einige Wochen vor Freizeitbeginn zu senden.

§2 Nachdem Sie den Teilnehmerinformationsbrief erhalten haben, überweisen Sie bitte sofort den angegebenen Teilnehmerbetrag auf unser Konto

§3 Falls alle Plätze der Freizeitmaßnahme belegt sind, werden Sie auf eine Warteliste gesetzt. Wird ein Platz frei, werden Sie telefonisch benachrichtigt.

§4 Absagen müssen schriftlich bei der Evangelischen Gemeindejugend Sulzbach-Rosenberg/Poppenricht eingehen. Bis 35 Tage vor der Freizeit werden bei Absagen 10.- Euro Bearbeitungsgebühr einbehalten. Bei Absagen unter 35 Tagen werden 50% des Teilnehmerbeitrages fällig, bei Absagen unter 14 Tagen vor der Freizeit müssen 100% des Teilnehmerbeitrages entrichtet werden. Wir empfehlen dringend, eine Reisekosten­rücktrittsversicherung abzuschließen.

§5 Wir können bis zum 14. Tag vor Reiseantritt vom Vertrag zurücktreten, wenn eine Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird. Bei der Absage einer Maßnahme durch den Veranstalter entstehen für den Teilnehmenden keine Schadensersatzansprüche. Der entrichtete Teilnehmerbetrag wird selbstverständlich erstattet.

§6 Durch den Veranstalter besteht kein Versicherungsschutz. Wir empfehlen, eine Reisekrankenversicherung, eine Reisekosten­rücktrittsversicherung eine Privathaftpflicht und eine Reisegepäckversicherung abzuschließen.

§7 Die Teilnehmenden verpflichten sich, den Anweisungen der Freizeitleitung Folge zu leisten. Bei groben Verstößen kann die Freizeitleitung einen Teilnehmenden nach Absprache mit den Erziehungsberechtigten und auf deren Kosten von der Freizeit verweisen.

§8 Menschen mit politisch und religiös extremen Meinungen sind bei Veranstaltungen der Evang. Gemeindejugend SuRo nicht erwünscht und werden von den Veranstaltungen verwiesen. Ebenso können diese keine Dienstleistungen etc. in Anspruch nehmen.

§9 Die Teilnehmenden erlauben die Veröffentlichung von Fotos in Publikationen, Zeitungsberichten und den Internetpräsenzen der Evangelischen Jugend im Gemeindebezirk und Dekanatsbezirk Sulzbach-Rosenberg. Diese Erlaubnis kann widerrufen werden.

 

Jugendgottesdienst in Poppenricht

Samstag, 17.10.2015

Wettkampf, zwei Sportler rennen um die Wette. Beim Finale passiert leider ein Unglück die eine Sportlerin verletzt sich am Fuß und muss ins Krankenhaus. Da gibt es weinig Hoffnung, ihr Hobby können sie erstmal vergessen, sagt der eine Sanitäter. Oh, nein denkt sich die Sportlerin. Was soll ich machen? Sie betet, bittet Gott ihr beizustehen, wieder gesund zu werden. Sie möchte wieder an Wettkämpfen teilnehmen. Auf ihrem Rundgang durch das Krnaknehaus kommt die Diakonin vorbei. Sie fragt, ob sie zusammen beten wollen. Voller Hoffnung beten sie. Als die Diakonin das Zimmer verlässt kommen zwei Freunde rein. Sie lachen. War die etwa hier? So ein quatsch. Beten wozu? Die Sportlerin tut so als war nichts vergessen ist was war. Sie steht nicht zu dem was sie gerade gemacht hat. Sie sagt sie wurde überrumpelt. Aber warum verschweigt sie die Wahrheit? Schämt sie sich? Für Glauben einstehen - Glauben leben war das Thema des Jugendgottesdienstes.                 Begleitet wurde dieser wieder von der CVJm-Band Routh Water. 

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Samstag,22.11.2014

Zwei Männer kommen Händchen haltend den Gang herunterspaziert. Eine Frau mit Sprachfehler findet den Weg nicht. Da ist ein Ausländer, der eigentlich nur helfen will. Eine dicke Frau kommt entgegen. Und eine Frau auf Krücken, die um Hilfe bittet. Sie alle treffen auf einen coolen Typen, der sich scheinbar selbst als perfekt ansieht.  Ihn stören die Menschen, die in seinen Augen nur Makel und Fehler haben. Er verletzt sie alle mit Worten und Taten. Denn er ist besser, hat nicht die Fehler der anderen. Doch schließlich entdeckt er seinen eigenen Fehler: 

Wenn man alle anderen Menschen ausgrenzt, dann steht man am Schluss selbst alleine da. Wer ist der perfekte Mensch? Gibt es die perfekte Einstellung, Religion, Politik, Hautfarbe? Wer entscheidet, was perfekt ist? Oder besser gesagt - wer hat das Recht, sowas zu entscheiden? Um dieses Thema und diese aufw¸hlenden, spannenden Fragen drehte sich der Poppenrichter Jugendgottesdienst im November. Musikalisch untermalt wurde der Gottesdienst wieder von der CVJM Band Rough Water. 

Die Kirche war voll und von jung bis alt sind aus vielen Ecken unseres Dekanats Menschen zusammengekommen, um gemeinsam diesen Jugendgottesdienst zu feiern. Auch das gemeinsame Zusammensitzen hinterher im Gemeindehaus war sehr gut besucht. Zusammen wurden Lebkuchen genascht, unterhalten und gelacht. Und vielleicht denken wir das nächste Mal, wenn wir einen Fehler an einem anderen finden, daran: Niemand ist perfekt. Und das ist auch gut so.