Aktuelles

Ökumenische Luther-Fahrt 2017

Am 31. Oktober 2017 jährt sich zum 500. Mal die Veröffentlichung der 95 Thesen, die Martin Luther, der Überlieferung nach, an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg schlug. 2017 feiern wir nicht einfach nur 500 Jahre Reformation, sondern erinnern auch daran, welche Rolle die Reformation bei der Entstehung der Moderne gespielt hat. So werden jene Impulse der Reformation in den Fokus gerückt, deren Auswirkungen bis in unsere heutige Zeit reichen. 

Die Pfarrei Rosenberg und Poppenricht besucht mit einer ökumenischen Fahrt im Reformationsjahr 2017 die wichtigsten Stätten im Leben Martin Luthers. Die Fahrt findet von Freitag bis Sonntag, 23.-25. Juni 2017 unter der fach- und sachkundidigen Reiseleitung von Pfarrer Uwe Markert statt.  

 
1. Tag - Freitag: Rosenberg – Erfurt – Dessau
Abfahrt (6 Uhr) nach Erfurt. Hier begann einer der wichtigsten Abschnitte in Luthers Leben. Bei einem Stadtrundgang lernen Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Erfurt kennen. Vorbei an dem Gedenkstein vom Blitzschlag Luthers geht es weiter zum Augustinerkloster, in dem Luther als Mönch lebte. Hier Möglichkeit zum Mittagsessen im Kloster (Nicht im Reisepreis enthalten - da das Kloster im Stadtzentrum liegt, können Sie sich auch in den zahlreichen Geschäften "selber verpflegen"). Anschließend erwartet Sie eine Führung durch das Kloster. Weiterfahrt ins Hotel und Abendessen.
 
2. Tag - Samstag: Eisleben - Mansfeld
Vormittags Ausflug nach Eisleben, wo Luther geboren wurde und verstorben ist. Bei einer Führung lernen Sie das Lutherhaus kennen. Anschließend Weiterfahrt zum Sterbehaus, sowie nach Mansfeld zu seinem Elternhaus. Dort arbeiteten seine Eltern im Bergbau. Besichtigung der Stadtkirche St. Georg mit dem Ganzkörperportrait Luthers und des Mansfelder Schlosses.
 
3. Tag - Sonntag: Wittenberg - Rosenberg
Fahrt ins Zentrum der Reformation, nach Wittenberg mit Besichtigung des preisgekrönten Lutherhauses. Anschließender Rundgang durch die Altstadt von Wittenberg, bei dem Sie auch die Schlosskirche mit der berühmten Thesentür sehen.  
Am Nachmittag Rückfahrt nach Rosenberg. 
 
Leistungen:
- Busreise, 2 Übernachtungen mit reichhaltigem Frühstücksbuffet im ****Hotel Radisson Blu im Zentrum der Bauhaus-Stadt Dessau, Zimmer mit Dusche/WC, Klima, TV.
- 2 x 3-Gang-Abendmenü
- Stadtführung Erfurt mit örtlicher Reiseleitung
- Im Augustinerkloster Eintritt und Führung
- Besuch von Eisleben mit Lutherhaus inkl. Eintritt und Führung
- Besuch von Mansfeld inkl. Eintritt/Führung St.-Georg-Kirche und Schloss Mansfeld 
- Stadtführung Wittenberg inkl. Schlosskirche und Lutherhaus
- Reiseleitung durch Pfr. Markert
 
Evtl. weitere Eintritte und Mittagessen am Freitag in Erfurt sind nicht enthalten:
- Das begehbare Panoramabild "Luther 1517" (Informationen auf der Website des Künstlers Yadegar Asisi, der Lutherstadt Wittenberg und der Reformationsseite der EKD) kann in der Zeit besucht werden, in der der Rundgang durch die Altstadt stattfindet - muss aber nicht! Die Altstadt ist sehenswert!
 
Preis:
349,- EUR im Doppelzimmer
394,- EUR im Einzelzimmer
 
Abfahrt:
Freitag, 23. Juni 2017, 6 Uhr in Rosenberg
 
Rückkehr:
Sonntag, 25. Juni 2017, ca. 20 Uhr in Rosenberg
 
Veranstalter:
Firma NRS - Gute Reise GmbH, Nürnberg - Es gelten deren AGB (nrs-gutereise.de)

 

Einbrecher auf frischer Tat festgenommen

Einbrecher auf frischer Tat festgenommen

Nach einer Vielzahl von Einbrüchen und Einbruchsversuchen im Stadtgebiet Sulzbach-Rosenberg seit Jahresbeginn konnte nun die Polizei am Freitagabend, 27. Januar, zwei 17-jährige Tatverdächtige festnehmen. Ein aufmerksamer Anwohner verständigte am Freitag um 17.50 Uhr die...
 
 
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Einbruchsversuche im Kindergarten und Kino

Einbruchsversuche im Kindergarten und Kino

In der Nacht von Mittwoch, 25. Januar auf Donnerstag kam es in Sulzbach-Rosenberg zu zwei Einbruchsversuchen. Unbekannte Täter versuchten in den Kindergarten und in ein Kino einzudringen. Ob die Taten in Zusammenhang stehen, ist bislang nicht bekannt. Die Polizei sucht...
 
 
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Tolle Schmuck-Bäume

Tolle Schmuck-Bäume

Zum ersten Mal hat die Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg ihre Christbäume in den Filialen von den Kindergärten schmücken lassen. Die Kinder kamen voller Freude in die Geschäftsstellen und konnten es kaum erwarten, den "nackten" Weihnachtsbaum mit Selbstgebasteltem zu verzieren....
 
 
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Neuer Vereinsmittelpunkt

Neuer Vereinsmittelpunkt

Eine vorbildliche und herausragende Gemeinschaftsleistung - darin waren sich alle einig, die sich zur offiziellen Einweihung des neuen Gerätehauses der Siedlergemeinschaft Rosenberg eingefunden hatten. Bürgermeister Michael Göth gratulierte den Siedlern: "Ein...
 
 
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Zechprobst führt durch Rosenberg

Zechprobst führt durch Rosenberg

Vor 50 Jahren gingen sie das erste Mal an den Tisch des Herrn, und in diesem Jahr durften die ehemaligen Klassenkameraden des Jahrgangs 1951/52 in der Rosenberger Johanniskirche ihre goldene Konfirmation feiern. Selbstverständlich wurde auch - wie immer bei Jubiläen - zusätzlich...
 
 
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Jubelkonfirmation in Rosenberg

Die SRZ berichtete in ihrer Ausgabe vom 10.06.2016 auf Seite 24:

Einen ausführlichen Bericht finden Sie in unserem Gemeindebrief Nr. 7/8/2016 im Archiv...


 

Anja Krüger in ihr Amt als Lektorin eingeführt

Die SRZ berichtete in ihrer Ausgabe vom 07.05.2016 auf Seite 25:

 

Einen ausführlichen Bericht finden Sie in unserem Gemeindebrief Nr. 11/2015 im Archiv...


 

Gemeindeberatung - Tagung der beiden Kirchenvorstände in Rummelberg

Die SRZ berichtete in ihrer Ausgabe vom 23.03.2016 auf Seite 27:

Einen ausführlichen Bericht finden Sie in unseren Gemeindebriefen Nr. 4/2016 und 5/2016 im Archiv...


 

Erbschaft für den Kindergarten

Die SRZ berichtete in ihrer Ausgabe vom 19.03.2016 auf Seite 27:


 

Die Stadt Sulzbach-Rosenberg bezuschusst die Generalsanierung der Kindertagesstätte "Guter Hirte"

Die SRZ berichtete in ihrer Ausgabe vom 27.02.2016 auf Seite 23:

 

Ausführlichen Berichte zur Sanierung des Gemeindehauses finden Sie in unseren Gemeindebriefen im Archiv ab der Ausgabe 2016/01


 

Konfirmation 2016

Die SRZ berichtete in ihrer Ausgabe vom 16.03.2016 auf Seite 27:


 

 

Spendenübergabe - Erlös der Rosenberger Dorfweihnacht

Die SRZ berichtete in ihrer Ausgabe vom 02.02.2016 auf Seite 27:

 

Aus dem gemeinsamen Spendentopf aller beteiligten Anbieter des zweitägigen Marktes verteilten Christian Weiß und der Vorsitzende der Tischgesellschaft Edelweiß, Sepp Lösch, insgesamt eintausend Euro für gemeinnützige Zwecke. 

Ausführlichen Berichte zur Sanierung des Gemeindehauses finden Sie in unseren Gemeindebriefen im Archiv ab der Ausgabe 2016/01.


 

Krippenspiele

Die SRZ berichtete in ihrer Ausgabe vom 28.12.2015 auf Seite 25 von unserem Krippenspiel:


 

Weihnachtskonzert 2015

Die SRZ berichtete in ihrer Ausgabe vom 21.12.2015 auf Seite 36 vom Konzert für Posaunen und Orgel:


 

Abschied

Die SRZ berichtete in ihrer Ausgabe vom 27.11.2015 auf Seite 27 von Klaus Eberius´ Weggang:


 

Charity-Lauf

Die SRZ berichtete in ihrer Ausgabe vom 06.11.2015 auf Seite 25 von dem Spendenlauf am HCA-Gymnasium:


 

Beliebt!

Die SRZ berichtete in ihrer Ausgabe vom 21.08.2015 auf Seite 21 vom Ansturm der Flüchtlinge auf unseren Kleiderladen:


 

Autounfall

Die SRZ berichtete in ihrer Ausgabe vom 20.08.2015 auf Seite 21 von der nächtlichen Ruhestörung am Pfarrhaus:


 

Segelfreizeit 2015

Die SRZ berichtete in ihrer Ausgabe vom 09.06.2015:

Den ganzen Artikel können Sie in der Online-Ausgabe nachlesen unter:

http://www.onetz.de/sulzbach-rosenberg/lokales/auf-dem-meer-ist-wasser-knapp-d1059768.html

 


 

Simultankirchenradweg 3

Die SRZ berichtete in ihrer Ausgabe vom 11.04.2015 auf Seite 27 von unserer Kirchengeschichte:


 

Simultankirchenradweg 2

Die SRZ berichtete in ihrer Ausgabe vom 10.03.2015 auf Seite 23 von der Vorberietung des Projekts:


 

Simultankirchenradweg 1

Die SRZ berichtete in ihrer Ausgabe vom 08.03.2015 auf Seite 45 von unserer Kirchengeschichte:


 

Segelfreizeit 2015

Die Rosenberger und Poppe%u200Bnrichter Konfirmanden waren unterwegs. Lesen Sie hier mehr...


 

Konfirmationen 2015

Am Donnerstag, 26.04.2015, berichtete die Sulzbach-Rosenberger Zeitung von der Konfirmation in Rosenberg:

 

Am Mittwoch, 05.05.2015, berichtete die Sulzbach-Rosenberger Zeitung von der Jubelkonfirmation in Rosenberg:


 

Weihnachtskonzert 2014

Posaunen- und Orgelkonzert in der Poppenrichter Kirche!

Lesen Sie, was die Sulzbach-Rosenberger Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 18.12.2014 auf S.26 berichtet hier..


 

Skisocken für das Ernst-Naegelsbach-Haus

Reiseunternehmen spendet für Flüchtlingskinder

Die Sulzbach-Rosenberger Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 08.12.2014 auf S. 25:


 

Jugendgottesdienst in Poppenricht (November 2014)

Zwei Männer kommen Händchen haltend den Gang herunterspaziert. Eine Frau mit Sprachfehler findet den Weg nicht. Da ist ein Ausländer, der eigentlich nur helfen will. Eine dicke Frau kommt entgegen. Und eine Frau auf Krücken, die um Hilfe bittet. Sie alle treffen auf einen coolen Typen, der sich scheinbar selbst als perfekt ansieht. Ihn stören die Menschen, die in seinen Augen nur Makel und Fehler haben. Er verletzt sie alle mit Worten und Taten. Denn er ist besser, hat nicht die Fehler der anderen. Doch schließlich entdeckt er seinen eigenen Fehler: 

Wenn man alle anderen Menschen ausgrenzt, dann steht man am Schluss selbst alleine da. Wer ist der perfekte Mensch? Gibt es die perfekte Einstellung, Religion, Politik, Hautfarbe? Wer entscheidet, was perfekt ist? Oder besser gesagt - wer hat das Recht, sowas zu entscheiden? Um dieses Thema und diese aufw¸hlenden, spannenden Fragen drehte sich der Poppenrichter Jugendgottesdienst im November. Musikalisch untermalt wurde der Gottesdienst wieder von der CVJM Band Rough Water.

Die Kirche war voll und von jung bis alt sind aus vielen Ecken unseres Dekanats Menschen zusammengekommen, um gemeinsam diesen Jugendgottesdienst zu feiern. Auch das gemeinsame Zusammensitzen hinterher im Gemeindehaus war sehr gut besucht. Zusammen wurden Lebkuchen genascht, unterhalten und gelacht. Und vielleicht denken wir das nächste Mal, wenn wir einen Fehler an einem anderen finden, daran: Niemand ist perfekt. Und das ist auch gut so.


 

Bericht von der Tagung der Landessynode (Von K.G. Haubelt)

"Liebe Schwestern und Brüder,
am letzten Donnerstag ist die Herbsttagung der Landessynode unserer Evang.-Luth. Kirche in Bayern zu Ende gegangen. Sie hat dieses Mal wieder in unserem Kirchenkreis, nämlich im Regensburger Kolpingshaus, stattgefunden. Wie nach jeder Synodaltagung möchte ich Ihnen auch dieses Mal wieder kurz über meine eigenen Eindrücke berichten. Die Reden, alle wichtigen Beschlüsse und eine Vielzahl von Filmbeiträgen und Fotos sind auf der Seite http://landessynode.bayern-evangelisch.de/eindruecke-von-der-landessynode.php dokumentiert. Überhaupt möchte ich Ihr Augenmerk gerne auch auf die völlig neugestalteten Internetseiten unserer Kirche lenken – den Einstieg finden Sie unter der gewohnten Adresse http://www.bayern-evangelisch.de/.
Noch vor Tagungsbeginn traf sich der Landessynodalausschuss, das kirchenleitende Organ, das die Synode während ihrer Tagungen vertritt, und dem ich seit der Neukonstituierung im Frühjahr angehöre zu einer Sitzung.
Die Tagung wird immer mit einem Gottesdienst eröffnet, der am Abend des Ewigkeitssonntags in der Dreieinigkeitskirche gefeiert wurde und an dem ich liturgisch mitwirkte. Danach lud uns die Stadt Regensburg zum Empfang in den historischen Reichssaal des Alten Rathauses – eine sehr noble Geste der gastgebenden Stadt. Nicht jedermann wird in die „gute Stube“ der Donaumetropole eingeladen. Oberbürgermeister Joachim Wolbergs begrüßte uns warmherzig und freute sich als evangelisches Stadtoberhaupt auch sichtbar über die Wahl des Tagungsortes.
Die eigentliche Plenarsitzung beginnt dann immer mit einer Morgenandacht. Zur Eröffnung hatte ich diesen geistlichen Impuls übernommen und habemit Gedanken zu Tageslosung und Lehrtext die synodalen Verhandlungen eröffnet.
Nach der Begrüßung durch Präsidentin Dr. Annekathrin Preidel und dem Bericht über die Arbeit des Landessynodalausschusses durch den Konsynodalen Friedrich Hohenberger, vielen sicherlich noch als ehemaliger Schwandorfer Pfarrer in Erinnerung, hörten wir Grußworte verschiedener Gäste. Ein Zeichen setzte Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer, der – anders als sein Vorgänger, der in meiner Amtszeit nicht einmal die Synode besuchte, wenn sie in der Diözese Regensburg tagte – den Montag-Vormittag mit uns verbrachte. Vor der Mittagspause erstattete dann Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm noch seinen umfangreichen Bericht. Dabei ging er natürlich auch auf ganz aktuelle Themen ein. Ich verzichte aber auf eine Inhaltswiedergabe, weil alle Berichte auch im Internet nachgelesen werden können. Sein Satz, kein Mensch müsse sich jemals dafür rechtfertigen, noch am Leben zu sein, ist ja durch die Presse gegangen und wurde von der Synode mit lange anhaltendem Beifall begleitet. In der Mittagspause tagte dann der Unterausschuss Ländliche Räume, dem ich seit einigen Jahren angehöre. Am Nachmittag fand dann die Aussprache zu den Berichten statt und Oberkirchenrat Dr. Barzen brachte den Jahresabschluss und die Haushaltsgesetzesvorlage ein. Berichte der Vorsitzenden des Finanz- und des Rechnungsprüfungsausschusses folgten. Oberkirchenrat Martin stellte der Synode Eckpunkte für die künftige „Aufstellung“ der Kirchenmusik vor. Als Überraschungsgast stattete der neunzigjährige Befreiungstheologe Ernesto Cardenal aus Nicaragua der Synode einen Besuch ab. Er hatte just an jenem Abend bei der Evangelischen Studentengemeinde einen Vortrag vereinbart und Fritz Hohenberger hatte ihn spontan ins Kolpinghaus eingeladen.
Nach der Abendandacht tagten wir dann nichtöffentlich in den drei synodalen Arbeitskreisen im Alumneum.
Am Dienstag berichteten die bayerischen Vertreter in der Synode der EKD und der VELKD (Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands) über ihre Arbeit. Bekanntlich wurde unser Landesbischof nur wenige Tage vorher von der EKD-Synode zum neuen Ratsvorsitzenden und damit Spitzenrepräsentanten des deutschen Protestantismus gewählt. Anschließend wurden die weiteren Vorlagen eingebracht. In der Mittagspause besteht am Dienstag immer die Möglichkeit zur Begegnung „vor Ort“. Ich hatte mich zum Besuch der Turmuhrenfabrik Rauscher angemeldet und werde die sehr informative Führung durch den Familienbetrieb in guter Erinnerung behalten. Am Nachmittag erfolgten noch eine Reihe von Berichten, bevor wir uns daran machten, die an die Synode gerichteten Eingaben und Anträge an die zuständigen Ausschüsse zur Vorberatung und Beschlussempfehlung zu verweisen. Am Abend trafen wir uns dann wieder in den Arbeitskreisen, bevor es danach noch auf Einladung des Evangelischen Arbeitskreises der CSU zum Empfang ins Haus Heuport gegenüber dem Dom ging. So konnten wir unserem ehemaligen Konsynodalen und Ministerpräsidenten Dr. Beckstein, der erst kurz vorher auf meine Vermittlung hin in Sulzbach-Rosenberg einen Vortrag gehalten hatte, ein Geburtstagsständchen singen.
Am Mittwoch tagten dann vormittags die ständigen Ausschüsse der Landessynode nichtöffentlich. Erst am späten Nachmittag begann dann wieder die Plenartagung im Kolpinghaus. Unser Regionalbischof, Oberkirchenrat Dr. Weiss, stellte vor allem den neugewählten Synodalen den Kirchenkreis Regensburg mit dem Film „Gut bayrisch – gerne evangelisch“ vor. Wer den tollen Film noch nicht kennt, kann ihn sich problemlos im Internet unter https://www.youtube.com/watch?v=6U5rttMah6k ansehen. Berichte der Abteilungsleiter des Landeskirchenamtes schlossen sich an. Die eingebrachten Gesetze wurden zum ersten Mal gelesen. Neben der Fragestunde standen dann noch die Wahlen der Synodalen der Synode von EKD und VELKD und deren Stellvertreter auf der Tagesordnung. Und so bin ich nunmehr mit über 76 Prozent Zustimmung 2. stellvertretender Synodaler der EKD (ich habe nur dafür kandidiert, weil bei mir derzeit meine Kinder, die mich brauchen, einfach besonders Vorrang haben). Und dann ging es bis tief in die Nacht um den Haushalt für unsere Kirche. Erst kurz vor Mitternacht waren wir fertig. Konsynodaler Dekan Karlhermann Schötz hielt die Abendandacht zu spätester Stunde mit sehr nachdenklich machenden Gedanken von Dietrich Bonhoeffer. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im Foyer wäre der Blick auf die Uhr ratsam gewesen … jedenfalls war es bei den meisten Synodalen nach 2 Uhr, ehe sie ins Bett kamen. Und dennoch: Am nächsten Morgen waren wir wieder fit.
Das lag aber sicherlich auch an der Morgenandacht unseres Konsynodalen Pfarrer Dr. Harald Knobloch, der mit Gitarre und Begleitung „die Synode rocken ließ“. Nach der zweiten Lesung der Gesetze fand dann die nunmehr in der Geschäftsordnung fest verankerte Aktuelle Stunde zum Thema Asyl statt. Ich möchte an der Stelle bewusst noch einmal ein Votum von Karlhermann Schötz aufgreifen, der darum bat, dass die Synode sich vernehmlich äußere. Dies geschah im Hinblick auf die unzähligen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden in der Betreuung und Begleitung Asylsuchender durch minutenlangen stehenden Applaus.
Bitte sagen Sie diesen ganz herzlichen Dank der Landessynode auch an alle weiter, die in Ihrem Zuständigkeitsbereich hier helfen. Ganz nebenbei wird bei der Begleitung von Menschen, die bei uns Schutz suchen, auch in vielen Kirchengemeinden deren eigenes diakonisches Profil wieder sichtbar. Kirche und Diakonie gehören eben untrennbar zusammen! Am Nachmittag wurde dann noch über eine Reihe von Eingaben verhandelt, bevor die Synodenteilnehmer vom Landesbischof mit dem Reisesegen verabschiedet wurden.
Nun wünsche ich Ihnen, Ihren Familien und Ihren Kirchengemeinden eine geruhsame adventliche Zeit und ein gesegnetes Christfest!
Mit herzlichen Grüßen
Karl Georg Haubelt"


 

"Kirche und Wirtshaus mit Pfiff in Poppenricht"

Die Sulzbach-Rosenberger Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 28.10.2014 auf Seite 32:

Übers Wirtshaus wenig bekannt

Die Beschwerde ist dokumentiert: 1536 klagte ein Poppenrichter Wirt über unliebsame Konkurrenz aus dem 1285 erstmals erwähnten Altmannshof. Ein Stück Heimatgeschichte, das jetzt Thema der Reihe „Kirche und Wirtshaus mit Pfiff“ war.

Poppenricht. (usc) Die Historie der letzten ehemaligen Simultankiche innerhalb der Diözese Regensburg, St. Michael in Poppenricht, und die der Gastwirtschaft Kopf in Altmannshof standen am Sonntag zum Abschluss der beliebten Veranstaltungsreihe im Mittelpunkt.
Nach musikalischer Einleitung durch die Gitarrengruppe der Gemeinde unter der Leitung von Günter Vogl sowie der Eröffnung durch Maja Berendes vom Evangelischen Bildungswerk und Pfarrer Klaus Eberius gab der Vertrauensmann des Kirchenvorstands, Wolfgang Böttner, einen kompakten geschichtlichen Abriss. Danach bestand die Möglichkeit, den Kirchturm zu besteigen. Das Geläut bilden drei Glocken. Den weltlichen Part der Veranstaltung, der letzten in diesem Jahr, übernahm dann in Altmannshof Gastwirt Andreas Kopf. Historisch belegbare Quellen zur Wirtshausgeschichte des Ortes, speziell seines Hauses, sprudelten bislang recht dürftig, wie aus Kopfs Schilderungen hervorging.

Im Blickpunkt:

Das Wirtshaus

Während die Wurzeln von St. Michael ins 14. Jahrhundert zurückreichen, weisen Quellen aus dem Jahr 1536 erstmals auf die Existenz einer Schankwirtschaft in Altmannshof hin. Der Ursprung der Gastwirtschaft Kopf liegt allerdings noch im Dunkeln. Als Gastwirt taucht ab 1808 Philipp Fuchs in den Urkunden auf, dessen Sohn Johann 1873 die benachbarte Mühlenbesitzer-Tochter Katharina Gehring ehelichte. Diese heiratete als Witwe in zweiter Ehe einen Josef Schönberger.
Als Nachfahre und Neffe kinderloser Wirtsleute kam 1954 Johann Kopf auf das Anwesen, dessen Eigentümer er 1968 wurde. Er erbaute den jetzigen Gasthof von 1973 bis 1975.
Das alte Gasthaus wurde 1976 abgerissen, 1992 das vorhandene Nebenzimmer zum Saal erweitert, 2001 nochmals der Saal vergrößert. Andreas Kopf ist seit 1. Januar 1999 Besitzer der Gasthofs. Er hofft natürlich, dass eines seiner beiden Kinder in seine Fußstapfen tritt.

Die Kirche

Poppenricht erscheint 1123 erstmals urkundlich als Bamberg’sches Lehen. Die Urkirche wurde wahrscheinlich schon vor 1309/1311 erbaut.
Auf der alten Michaelsglocke, die bis 1892 ihren Dienst tat, findet man jedenfalls die Jahreszahl 1343. Die evangelische Pfarrei entstand um 1581 nach der Reformation. 1652 wurde das Simultaneum eingerichtet – das heißt, die Kirche wurde sowohl von Katholiken als auch von Protestanten genutzt. In ihrer jetzigen Form steht sie seit 1870, die Sakristei kam 1935 hinzu.
Nach über 300 Jahren endete 1964 das Simultaneum, nachdem die katholische Gemeinde stark zugenommen und deshalb eine eigene Kirche gebaut hatte. Auch die neue katholische Kirche ist dem heiligen Michael geweiht. Die renovierte evangelische Kirche wurde am 16. Oktober 1966 geweiht. Den großen und schönen Kirchhof verdankt die evangelische Gemeinde der Auflassung des Simultan-Friedhofs. Rings um die Kirche befand sich der alte Friedhof von Poppenricht, 1502/03 als Wehrfriedhof errichtet.
Seine südliche Mauer ist bis heute erhalten. Bis zum Neubau des Gotteshauses hatte er einen quadratischen Grundriss mit den Abmaßen von 31 mal 31 Meter. Die nördliche Grenze lag auf Höhe der heutigen Nordmauer der Kirche. Das Tor mit dem Spitzbogen an der Südseite war von jeher der Zugang. Das alte Gotteshaus lag im Westteil des Kirchhofs, wie Heimathistoriker Matthias Conrad in einer Abhandlung schreibt.
Zum Gedenken an den alten Gottesacker ließ man 1984 an der östlichen Mauer, hinter dem Chor der Kirche, eine Gedenktafel aufstellen.
Bei der Auflösung des Simultaneums 1964 wurden die Seitenaltäre dann entfernt. Sie gingen in den Besitz der katholischen Gemeinde über. Nun ist der Hauptaltar mit dem Bild des Erzengels Michael der einzige Altar der seitdem evangelischen Kirche. Das Bild des Erzengels bestimmt den Chor und das Gotteshaus. (usc)

Der ganzen Artikel können Sie hier lesen.


 

Konzert des "Glockenorchesters" aus Ostmähren

Die SRZ berichtete am 12.09. von der Veranstaltung in unserer Kirchengemeinde: Jugendliche aus Tschechien, begleitet von einem polnisch-tschechischen Pfarrersehepaar, pflegen eine alte schlesische Tradition:


 

Jubelkonfirmation 2014

Die Sulzbach-Rosenberger Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 21.07.2014 auf Seite 18:


 

 

Das Pfarrhaus wird fertig

Nachdem der Rohbau stand, ging es zügig weiter. Das Dach wurde gedeckt, der Putz wurde angebracht, der Innenausbau vorangetrieben, die Fassadenfarbe ausgesucht und das Haus gestrichen.
Wenn Sie mehr lesen wollen, dann gehen Sie im Menü "Home". Dort finden Sie mehr Informationen zur Geschichte des alten Pfarrhauses, dessen Renovierungen und schließlich den Abriss.

Dreckige Hände

Was für eine Schweinerei! Da kommt ein Kind in die Kirche und will sein Fahrrad reparieren. Die Hände werden natürlich schmutzig und bleiben es auch.

Aber nicht, wenn man vorgesorgt hat wie Pfr. Markert, der seine Hände, wie immer vor dem Fahrradbasteln, mit einer Haupflegecreme behandelt, die die Hände schützt und pflegt. Sind sie dann dreckig, kann man sie mit klarem Wasser, trotz Öl und Lehm, ganz einfach wieder reinigen. Ein schönes Symbol für die Taufe, die im Familiengottesdienst am Ostersonntag 2014 in unserer Schwestergemeinde Poppenricht stattgefunden hat. Denn wie die Hautcreme vor Schmutz, so schützt die Gémeinschaft mit Jesus vor hartnäckigen Verunreinigungen. Hat man als Christ einmal was falsch gemacht, kann man sich leicht entschuldigen und um Vergebung bitten. Und genauso wie das Wasser die Hände reinigt, so wäscht das Taufwasser alle Sünden ab. Das war den großen und kleinen Gottesdienstbesuchern einleuchtend. So wurde auch gleich in der vollbesetzten evangelischen Michaelskirche ein Kind getauft und die kleinen Gäste mit einer Tauferinnerung an ihren Eintritt in die Christenheit erinnert.

Unter den mitreißenden Klängen der Gitarrengruppe Poppenricht (unter der Leitung von Günter Vogl) lobte jung und alt aus ganzem Herzen Gott und die Gäste trafen sich anschließend im Kirchhof zum Ostereiersuchen.

Na denn: Frohe Ostern!

(Foto: Böttner)


 

Gedenk-Gottesdienst

Die Ökumenische Sozialstation, an der unsere Kirchengemeinde über den Evang. Diakonieverein Rosenberg beteiligt ist, gedenkt einmal im Jahr den Verstorbenen der zurückliegenden Monate.

Lesen Sie mehr unter "Diakonie"...

 


 

 

 

 

Spendenvergabe der Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg eG

Am Freitag, den 04.04.2014 nahm Pfr. Markert von der Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg eG eine großzügige Spende für die Gemeindearbeit in Empfang. Sie wurde ihm von Direktor Hans Renner und dem Vorstandsmitglied Udo Füssel überreicht. Mit im Bild: Bürgermeister Michael Göth.

 

Die Sulzbach-Rosenberger Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 07.07.2014 auf Seite 19:


 

Männerbund besucht die Sulzbacher Synagoge

Am 04.04.2014 besuchte der Männerbund die Erinnerungs- und Begegnungsstätte "Ehemalige Synagoge" in der Sulzbacher Altstadt. Unter der fachkundigen Führung des Ex-Bürgermeisters Gerd Geismann erfuhren die Teilnehmer wissenwertes über jüdisches Leben in der Herzogstadt, die Entstehung des Geisteslebens unter der Toleranzpolitik von Herzog Christian August, die Bedeutung der Druckereien und schließlich den Niedergang der jüdischen Gemeinde, Abwanderung und Auflösung des Gotteshauses.